Kindergartenbedarfsplanung

Im  „Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder (KiTaG)“ ist in § 13, Abs. 1 festgelegt, dass  eine Bedarfsplanung erfolgen muss. Für diese Planung ist der Landkreis verantwortlich, dieser hat zwar in einem Vertrag mit den Kommunen die Erfüllung der Aufgabe übertragen, es bleibt aber in seiner Zuständigkeit, für ein ausreichendes Angebot an Plätzen zu sorgen.

Bei der Kindergartenbedarfsplanung des Landkreises handelt es sich somit nicht um irgendwelche beliebigen Überlegungen die für die Samtgemeinde Tostedt keine Bedeutung haben, sondern um die gesetzlich vorgeschriebene Planungsgrundlage. Diese umfasst allein für die Samtgemeinde Tostedt 96 Seiten und geht sehr ausführlich auf den aktuellen und zukünftigen Bedarf an Krippen- und Kindergartenplätzen ein. Eine Besonderheit bei dem Plan ist, dass innerhalb der Gemeinde Tostedt zwischen Todtglüsingen und dem Rest der Gemeinde Tostedt unterschieden wird. Hierbei dürfte dem Ansatz einer möglichst ortsnahen Versorgung Rechnung getragen werden.

Hier finden Sie den Entwurf des Kindergartenbedarfsplans, dem mittlerweile die zuständigen Gremien (Jugendhilfeausschuss am 11.09.2012 und Kreistag am 15.10.2012) zugestimmt haben. Die Abstimmung mit den Gemeinden, also auch der Samtgemeinde Tostedt, ist bereits erfolgt.

Die Samtgemeinde Tostedt argumentiert, dass der Kindergartenbedarfsplan, auch in seiner aktuellen jährlichen Fortschreibung, veraltet sei. Richtig ist, dass für den Plan die Geburtsdaten zu einem bestimmten Stichtag ermittelt werden. Für die Geburten nach diesem Stichtag werden Schätzungen heran gezogen. Man könnte diese Schätzungen nun laufend durch die aktuellen Geburtszahlen überarbeiten. Dieses ist allerdings nicht nötig, denn die Schwankungen der Geburten sind nicht so groß, dass sie die Kernaussagen des Plans beeinflussen, daher ist die jährliche Fortschreibung des Plans vollkommen ausreichend.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.