Wortlaut

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Bürgerbegehren: „Kein Bau einer Kindertagesstätte/Kinderkrippe am Standort Dieckhofstraße“

Mit meiner Unterschrift beantrage ich die Durchführung eines Bürgerentscheids nach § 32 NkomVG zu folgender Frage:

Sind Sie dafür, dass der Samtgemeinderatsbeschluss vom 11.09.2012 (Kindertagesstätten/Kinderkrippenbau am Standort Dieckhofstraße) aufgehoben wird und damit verbunden keine Kindertagesstätte/Kinderkrippe am Standort Dieckhofstraße erstellt wird? 

Begründung:

Der Standort Dieckhofstraße befindet sich im historischen Ortskern von Tostedt. Die Ursprünglichkeit dieses für Tostedt so wertvollen Gebiets würde durch den großen modernen Baukörper stark beeinträchtigt. Zudem würde die historische Wegverbindung Stegen in ihrer jetzigen Form zerstört. Den Grundschülern der Dieckhofschule ginge durch den Neubau, verbunden mit der Schaffung neuer Parkplätze, ein Großteil des Außengeländes verloren und das Jugendzentrum würde verbaut.

In der näheren Umgebung  befindet sich kein Neubaugebiet, welches die Standortwahl im historischen Ortskern rechtfertigen würde. Aus diesem Grund ist auch mit einer besonders starken Erhöhung des Verkehrsaufkommens im Bereich Dieckhofstraße zu rechnen. Der aktuelle Kindergartenbedarfsplan des Landkreises Harburg weist einen Bedarf von Krippenplätzen (0-3 jährige Kinder) im Bereich der ganzen Samtgemeinde Tostedt aus, sieht aber am Standort Tostedt mit den bereits vorhandenen Kindergartenplätzen (3-6 jährige Kinder) ein Überangebot, welches sich in den kommenden Jahren durch den Geburtenrückgang sowie den neuen Einschulungsstichtag 30.09. verstärken wird. Die notwendigen Krippenplätze können bei den Kindertagesstätten, die bisher keine Krippenplätze vorhalten, geschaffen werden; insbesondere an den Standorten Todtglüsingen, Welle und in Wistedt, welche allesamt über Neubauflächen mit entsprechenden Familienzuzügen verfügen.

Kostendeckungsvorschlag:

Durch eine gezielte Schaffung von Krippenplätzen durch einen Erweiterungsbau an einer bestehenden Kita würden sogar erhebliche Kosten gespart: Zum Beispiel werden im Stocken für ca. 1 Million Euro 30 neue Krippenplätze geschaffen, während der geplante Kita-Neubau Dieckhofstraße ebenfalls über 30 Krippenplätze sowie über 60 nicht benötigte Kindergartenplätze verfügen und 2,5 Millionen Euro kosten würde.

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