Faktencheck

Die Samtgemeinde Tostedt überschreibt ihre Presse-Info vom 26.11 mit der Überschrift: „Echte Fakten statt Desinformation.“ Abgesehen davon, dass die Unterscheidung zwischen „echten“ Fakten und Fakten kurios ist, liefert die Samtgemeinde leider keinesfalls Fakten. Schon der Slogan der Kampagne der Samtgemeinde “ Kinderlachen gehört in die Ortsmitte“ ist nicht nachvollziehbar. Ein unwesentlicher Aspekt ist hierbei, dass es sich bei dem Dieckhofgelände zwar um die historische Dorfmitte, aber heutzutage um den Ortsrand von Tostedt handelt. Viel wichtiger ist, dass Kinderlachen auf dem  Dieckhofgelände Alltag ist. Seien es nun die Kinder der Dieckhofschule, des Jugendzentrums oder die Kinder, die in ihrer Freizeit auf dem Gelände spielen. Der Neubau des Kindergartens auf diesem Gelände würde für alle diese Kinder, aber auch für die Kindergartenkinder, beengte Verhältnisse schaffen.

Bezüglich weiterer Aussagen der Samtgemeinde haben wir einen Faktencheck zusammengestellt.

Bei dem Treffen am 29.11 wurde ein erstes Zwischenergebnis der Unterschriftensammlung bekannt gegeben: Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 1.512 Unterschriften gesammelt worden. Für die kurze Zeit, die bisher gesammelt wird und angesichts der Erschwernisse beim Auslegen von Listen ist das ein super Ergebnis.

4 Gedanken zu “Faktencheck

  1. Leider kann ich wegen eines anderweitigen Termins nicht am Treffen 6.12.
    teilnehmen.
    Ich bedaure die Entsorgung meiner Ratsprotokolle aus den 80-/90 Jahren vor einem halben Jahr, aus dem ersichtlich war, wie weit sich u.a auch besonders
    Stemmler für den Erhalt des alten Ortskerns aus dem Fenster gehängt hat.
    Es wäre ein schöner Beweis für Unglaubwürdigkeit und Heuchelei einiger heutiger
    Samtgemeinderatsmitglieder
    Gutes Gelingen heute abend.

  2. Der Faktencheck ist meines Erachtens eine hilfreiche und glaubwürde Möglichkeit, sich widersprechende oder mehr oder weniger vage oder unklare Behauptungen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen, wenn, wie hier, nachprüfbare Informationsquellen genannt werden. Ich hoffe, dass viele diese Möglichkeit nutzen, um sich eine fundierte Meinung zu bilden.
    Wir müssen wachsam sein!
    Günther Knabe
    .

  3. Geburtenzahl in Todtglüsingen – eines der bestgehüteten Geheimnisse

    Leider verschweigt die Verwaltung weiterhin die Differenzierung der Geburten in Tostedt und Todtglüsingen. Liegt es etwa daran, dass die aktuellen Todtglüsinger Geburtenzahlen zu der Erkenntnis führen könnten, dass die meisten Neuankömmlinge nicht Tostedter Eltern sondern Todtglüsinger Eltern erfreuen? Mit anderen Worten: Der Bedarf für Krippenplätze eher in Todtglüsingen zu suchen ist und besser dort eine Krippe gebaut werden sollte?
    Und warum verschweigt die Verwaltung auch, dass zunächst die Kita in der Triftstraße in die geplante Kita Dieckhofstraße umgesiedelt werden soll, weil die Kita Triftstraße, wofür auch immer, saniert werden soll? Somit würden allenfalls 15 neue Krippenplätze in 2013 geschaffen.

    Und wie war das noch mit den Zuschüssen? Aktuell kein Verwaltungsargument mehr, weil nämlich die Bundesregierung für 2013 ein dickes Paket geschnürt hat zur Finanzierung von Krippenplätzen. Vielleicht ist deswegen der Anbau von 30 Krippenplätzen im Stocken verzögert worden, da die Zuschüsse bei Baubeginn 2013 üppiger ausfallen könnten?

    Leider verstärkt das dubiose Taktieren der Verwaltung das vorhandene Misstrauen bei den Bürgerinnen der Samtgemeinde aus und sorgt für Unverständnis und Verwirrung. Anstatt von Anfang an die Karten offen auf den Tisch zu legen, kommen Informationen nur scheibchenweise oder oftmals nur auf Anfrage – und manchmal eben auch gar nicht. (Umzug der Kita Triftstraße, Todtglüsinger Geburtenzahl).
    Schade, die Chance auf ein konstruktives und faires Zusammenspiel mit den BürgerInnen wurde auch dieses Mal verpasst. Aber dann muss sich die Verwaltung nicht wundern und darf anschließend nicht über ein neues Bürgerbegehren jammern, denn die Ursache liegt gewiss nicht darin, dass die Tostedter BürgerInnen kampfeslustiger sind als anderswo.

  4. Hallo,
    am Dienstag, den 08.01.13 um 19:30 im Meyerhof gibt es einen Vortrag von Tim Weber (Mehr Demokratie e.V.) über Bürgerbeteiligung und Demokratiestärkung.
    Alle interessierten Bürger und die Vertreter der Parteien sind herzlich eingeladen.

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